Karriere abgeschlossen mit 35 Jahren und jetzt Kinderwunsch?

Karriere abgeschlossen mit 35 Jahren und jetzt Kinderwunsch?

 
 

 

Deine Karriere spielt für dich eine große Rolle, deshalb kommt die Babyplanung erst mit 35 Jahren. Das ist völlig in Ordnung!

Durch die heutige Medizin gibt es keine Bedenken gegen eine Schwangerschaft. Doch trotzdem gilt sie medizinisch als Risikoschwangerschaft.

 

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Warum kommt es zu einer späten Schwangerschaft?

Hier gibt es vielfältige Gründe:

  • Karriere erfolgreich erreicht - lange Ausbildungszeiten 
  • späte Eheschließungen, zu spät den richtigen Partner kennen gelernt 
  • ein Partner der noch nicht bereit ist
  • evtl unerfüllter Kinderwunsch 

 

Welche Gründe gibt es für mich als eine Risikoschwangere? 

 

Im Mutterpass wirst du als Risikoschwangere eingetragen. Das heißt aber nur für den Frauenarzt oder für die Frauenärztin bestimmte Untersuchungen oder Befunde genauer anschaut. 

Wenn du das erste Mal schwanger wirst mit 35 Jahren, hast du ein leichtes Risiko auf genetische Fehlbildungen oder Frühgeburten. 

Klar wenn du natürlich dich ausgewogen gesund ernährst, fit bleibst, stressfrei mit allem umgehst, eine positive Einstellung hast, kannst du auch mit 35 Jahren ein gesundes Baby auf die Welt bringen.

Du solltest, wenn du schwanger wirst, regelmäßig deinen Frauenarzt oder deine Frauenärztin für die Vorsorgeuntersuchungen besuchen. Damit er jegliche Untersuchungen mit dir durchführen kann. 

 

 

Jetzt kommen wir zu den positiven Seiten einer Schwangerschaft mit über 35 Jahren

 

  • Wenn du eine Risikoschwangerschaft bist, werden die Fruchtwasseruntersuchungen oder Gewebeuntersuchung des Plazenta(Mutterkuchen) von deiner gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
  • Es ist super, wenn du deine Karriere so gut wie möglich geleistet hast, dass du dich quasi nur noch um dein Baby sorgen kannst.
  • Du bist endlich finanziell abgesichert und kannst ohne Einschränkungen dich um dein Baby sorgen. Du bist total gelassen und kannst dich auf dein Baby fokussieren.
  • Du fühlst dich reif, um Mama zu sein und eine Verantwortung ohne Frage zu übernehmen.

 

Es gibt auch Nachteile einer späten Schwangerschaft 

Hier sind Nachteile und Risiken für Mutter und Kind ab einem Alter von 35 Jahren

  • Routine, eine Veränderung durch ein Baby 
  • schlaflose Nächte 
  • schwere planbare Verabredungen 
  • Bluthochdruck 
  • Diabetes mellitus 
  • Risiko für eine Frühgeburt 
  • Risiko für Fruchtwasserembolie steig

Du solltest deine Termine immer einhalten, so können deine Blutzucker- oder Blutdruckwerte durch die jetzige Medizin gut behandelt werden. 

 

Können sich die Anzahl der Eizellen verändern?

Die Eizellen nehmen in gleichem Maßen wie die Frau ab. Es kann im Laufe der Zeit Schäden aufweisen und sind nicht mehr befruchtungsfähig. Ab dem 35. Lebensjahr lässt auch die Fruchtbarkeit der Frau nach. Das gar kein Eizellen mehr vorhanden sind, erkennt man, wenn die Regelblutung ausbleibt. Es fängt sozusagen die Wechseljahre an.

Bei den Männern spielt das alter nicht eine große Rolle, wie bei der Frau.  Sie können bis zum 60. Lebensjahr zeugungsfähig sein. Doch danach nimmst sie rasch ab.

 

Welche Untersuchungen stehen Frauen ab 35. Jahren in der Schwangerschaft zu? 

Es gibt in der Schwangerschaft bestimmte Untersuchungen, die die Schwangeren in Anspruch nehmen können. Dazu gehören Ultraschall Untersuchungen, Fruchtwasseruntersuchungen, Chorionzottenbiopsie. Das Erst-Trimester-Screening gehört auch zu den pränatalen Diagnoseverfahren und wird oft auf Wunsch der Schwangeren durchgeführt. Sie wird allerdings nicht von der Krankenkasse übernommen. Es ist eine Untersuchung die auf eine mögliche Chromosomenstörung beim Baby hinweist. 

Was ist eine Chroionzottenbiopsie? 

Eine Chorionzottenbiopsie wird anhand von Gewebe aus der Plazenta wie genetische Erkrankungen und Chromosomenveränderungen beim Baby in einem frühen Stadium der Schwangerschaft nachgewiesen.

Was kann man bei einer Fruchtwasseruntersuchung feststellen?  

Durch eine Fruchtwasseruntersuchung kann man vererbbare Krankheiten und Abweichungen im Mutterleib schon feststellen. Sie kann auch über kindliche Fehlbildungen und Infektionen eine Auskunft geben.

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